Über uns

Wir freuen uns sehr, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, dass Sie diese Zeilen lesen, denn das bedeutet, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren und mehr über uns erfahren möchten.

Ich habe im Mai 2017 den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und »Victor’s Möbeltreff« gegründet.

Der Wunsch, einen neuen und selbstbestimmten beruflichen Weg einzuschlagen und meine unbendige Neugier auf die Welt, waren größer als die Angst vorm Scheitern.

Inzwischen ist aus dem »Ich« ein »Wir« geworden. Der Ein-Mann-Betrieb hat sich zu einem Team aus drei Mitstreitern entwickelt.

Es hat sich schnell gezeigt, dass eine große Nachfrage nach gebrauchten Möbel besteht – insbesondere nach gebrauchten Küchen.

Warum?

Bei Anbietern, deren Küchenbestand ausschließlich aus Spenden und Sperrmüllsammlungen besteht, ist in der Regel das Angebot klein und die Qualität niedrig.

Auf dem Privatmarkt ist hingegen das Angebot umfangreich. Allerdings stellt die Beschaffung eine große Hürde dar. Der Abbau und die Abholung müssen selbst durchgeführt werden. In diesem Fall ist man auf handwerkliche Fähigkeiten, Helfer und Transportmittel angewiesen. Zudem muss man sich bezüglich der Abholung, sich oft nach dem Anbieter richten.

Der Kauf einer Küche aus zweiter Hand: eine komplizierte Angelegenheit!

Unser Angebot setzt sich aus gespendeten und angekauften Küchen zusammen. Dadurch können wir ständig, gut erhaltene Küchen zu annehmbaren Preisen anbieten.

Kundinnen und Kunden können in unserem Ladenlokal, die Küchen (und andere schöne Einrichtungsgegenstände) unverbindlich besichtigen und sich persönlich beraten lassen.

Das ist nicht alles. Neben den Lieferservice, bieten wir auch Montagearbeiten an, denn: Wem nützt der Besitz einer Küche, die nicht benutzt werden kann?

Wir streben danach, den Menschen, die auf einer gebrauchten Küche angewiesen sind, den bestmöglichen Service anzubieten.

Persönliches

Victors Möbeltreff

Herkunft

Ich bin 1984 in Bukarest (Rumänien) geboren und kurz nach der rumänischen Revolution als Fünfjähriger, in Begleitung meiner Mutter, in den Westen geflüchtet.

Nach sechs gescheiterten Fluchtversuche über Ungarn und einem einjährigen Aufenthalt in der ehemaligen Tschechoslowakei, endete unsere Flucht vorzeitig in einem Flüchtlingslager in Zirndorf (Bayern).

Meine Mutter, Näherin von Beruf, wollte eigentlich vom „Paris des Ostens“, wie man Bukarest auch nannte, zum echten Paris, der Hauptstadt der Mode.

Es folgten Aufenthalte in verschiedene Orten Deutschlands wie Fulda, Wassenberg, Übach-Palenberg, Aachen, Simmerath, Düren, Köln, Nordwalde, Essen, Gelsenkirchen.

Meine Wahlheimat wurde schließlich Recklinghausen.

Ausbildung, Studium und Selbständigkeit

2011 habe ich meine Ausbildung als Automobilkaufmann erfolgreich abgeschlossen und arbeitete als Automobilberater.

2013 entschied ich mich Wirtschaftsinformatik zu studieren. Nach zwei Semestern wechselte ich zum Dualen Studium der Sozialen Arbeit und arbeitete für die Gfi Herne e.V. und das Kommunale Integrationszentrum der Stadt Herne.

Seit 2017 studiere ich im regulären Studiengang Soziale Arbeit und bin Selbständig.